Berlinale

Fatih Akin: Wollte dem Zuschauer Angst machen

Fatih Akin stellt seinen Horrorfilm „Der goldene Handschuh“ auf der Berlinale vor. Foto: Gregor Fischer FOTO: Gregor Fischer

Berlin. Nach seinem weltweiten Erfolg mit dem NSU-Drama „Aus dem Nichts“ hat Regisseur Fatih Akin einen Film über den Hamburger Serienmörder Fritz Honka gedreht, der in den 70er Jahren vier Frauen umbrachte.

„Der Goldene Handschuh“ ist die Verfilmung des mehrfach ausgezeichneten Romans von Heinz Strunk. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur erzählte Akin vor der Berlinale-Premiere am Samstag, was ihm Angst macht und was das Schwierige an einem Horrorfilm ist. Sein Film ist beim Festival einer von drei deutschen Wettbewerbsbeiträgen. Am 21. Februar kommt er in die Kinos.

Frage: Nach dem Jugendfilm „Tschick“ und dem NSU-Drama „Aus dem Nichts“ geht „Der Goldene Handschuh“ in eine ganz andere Richtung. In welchem Genre würden Sie den Film verorten?

Antwort: Horror. Ich habe einen großen, weiten Begriff von Horror. Ich denke, Horror definiert sich mit der Absicht, den Zuschauer zu erschrecken, zu ängstigen. Mit der Haltung habe ich das auch gemacht, das wollte ich: dem Zuschauer Angst machen. Und zwar auf eine Weise, dass es mir Angst machen würde.

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