Konzerthaus

Drei Jahre Elbphilharmonie - Es kehrt Normalität ein

Christoph Lieben-Seutter, Intendant der Elbphilharmonie. Foto: Daniel Reinhardt/dpa FOTO: Daniel Reinhardt

Hamburg. Seit drei Jahren strahlt die Elbphilharmonie über dem Hamburger Hafen und ist als Sehenswürdigkeit aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Wer möchte, kommt nun auch leichter an Konzertkarten.

Die Elbphilharmonie bleibt auch drei Jahre nach ihrer Eröffnung ein Besuchermagnet - aber langsam kehrt Normalität in das spektakuläre Konzerthaus ein: Nachdem die Konzerte in den ersten beiden Jahren schon Monate im voraus ausverkauft waren, kommen Besucher nun leichter an Karten, und ab und zu bleiben auch ein paar Plätze frei.

„Diese enorme Nachfrage, die das Angebot um ein Zigfaches übersteigt, wird noch ein, zwei Jahre anhalten“, hatte Intendant Christoph Lieben-Seutter Anfang 2018 prophezeit - und sollte damit Recht behalten. Trotzdem sind am Ende alle Konzerte im großen Saal mit seinen 2100 Plätzen nahezu ausverkauft, lediglich für den kleinen Saal gibt es manchmal noch Karten.

„Die Elbphilharmonie ist ein Kulturleuchtturm, der weit ins Land strahlt, ich würde sogar sagen bis nach Bayern“, sagt Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates. Der Bau der Elbphilharmonie habe gezeigt, dass es sich lohnt, wenn die Politik Entscheidungen trifft, die Mut erfordern. In der Saison 2018/2019 besuchten insgesamt 904 000 Menschen die 731 Konzerte und Veranstaltungen in der „Elphi“, die Auslastung lag im Großen Saal bei 98,9 Prozent und im Kleinen Saal bei 91,7 Prozent. Weitere 2,7 Millionen Menschen besichtigten die Plaza, die Aussichtsplattform in 37 Metern Höhe.

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