Art Basel Hongkong

Corona-Krise: Kunstmarkt weicht ins Netz aus

Galerist David Zwirner startete schon vor einigen Jahren mit den Viewing Rooms. Foto: Christina Horsten/dpa FOTO: Christina Horsten

Paris. Erstmals findet eine Kunstweltmesse im Internet statt. Auktionshäuser lassen den Hammer verstärkt online fallen. Die Kunstwelt taucht in Zeiten der Corona-Krise immer mehr in die virtuelle Welt ab.

„Die andere Seite vom Ölfleck“ von Georg Baselitz wurde verkauft, ebenso „Splendor in the Grass“ von Mary Weatherford. Gleich zu Beginn der Kunstmesse Art Basel Hongkong waren im Viewing Room des Branchenriesen Gagosian von ingesamt zehn Werken schon sieben veräußert.

Der amerikanische Händler war einer der 235 Aussteller der Kunstmesse, die wegen Covid-19 erstmals im Internet stattfand - mit 2000 Werken im Wert von 270 Millionen Dollar (250 Mio Euro).

Es war die erste große Online-Messe der Branche und ein Versuch, einen Teil der Verluste für die Händler abzufedern, nachdem die Art Basel im Kongress- und Ausstellungszentrum von Hongkong im vergangenen Monat abgesagt worden war - so wie viele andere Branchenmessen.

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