Erstes Sachbuch

Chance statt Risiko: Sebastian Fitzek stellt Sinnfragen

Für Sebastian Fitzek ist die Langeweile Grundvoraussetzung für Kreativität. Foto: Uwe Zucchi FOTO: Uwe Zucchi

Berlin. Sinnfragen statt Serienmorde: Thriller-Autor Sebastian Fitzek (47) beschäftigt sich in seinem Sachbuch „Fische, die auf Bäume klettern“ erstmals mit Werten, Glück und Lebensträumen.

„Ich habe dieses Buch nicht geschrieben, um geliebt zu werden oder einen Mega-Bestseller zu landen. Sondern, um meinen Standpunkt zu definieren“, sagte der Schriftsteller der Deutschen Presse-Agentur.

Das Buch beschreibt Fitzek als persönliches Vermächtnis an seine drei Kinder (fünf, sieben und acht Jahre alt). Mögliche Kritik an seinen Thesen sehe er gelassen. „Natürlich ist das Risiko des Scheiterns hoch, auch weil der Erfolg die absolute Ausnahme ist. Aber wir denken zu häufig in Risiken und zu wenig in Chancen.“ Er probiere lieber Neues aus.

„Das Buch kann wie Blei in den Regalen liegenbleiben und verrissen werden nach dem Motto: 'Schuster, bleib bei deinen Leisten'.“ Er müsse aber egoistisch sein. „Dieses Buch habe ich natürlich auch für mich geschrieben.“

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