Es ist vollbracht

„Avengers: Endgame“: Großes Superhelden-Finale

Scarlett Johansson in einer Szene von „Avengers: Endgame“. Foto: Disney/Marvel Studios FOTO: Uncredited

Berlin. Wohl noch nie in der Historie der US-Superheldenfilme hat ein Werk im Publikum so viele offene Münder hinterlassen wie zuletzt „Avengers: Infinity War“. Der Film, der vor einem Jahr in die deutschen Kinos kam, überraschte mit einem so melancholischen wie brutalen Ende: Mit einem Fingerstreich hatte Bösewicht Thanos (gespielt von Josh Brolin) mal eben die Hälfte des Universums vernichtet.

Dass dabei ein Teil des Superheldenteams der Avengers auch dran glauben musste, sich einfach in Staub auflöste, machte die Sache für Fans nicht eben einfacher. Nun ist die Spannung fast ins Unerträgliche gestiegen: Wie wird es weitergehen nach diesem unglaublichen Finale?

Die Antwort liefert nun „Avengers: Endgame“, ein drei Stunden langes Superheldenepos, erneut entstanden unter der Regie der Brüder Anthony und Joe Russo. Auf großer Leinwand zu sehen sind Darsteller wie Chris Evans, Scarlett Johansson, Robert Downey Jr., Brie Larson, Paul Rudd und Chris Hemsworth.

Der Anfang des neuen „Avengers“-Films ist von ähnlich nachdenklicher Art wie das atemberaubende Finale von „Infinity War“. Zwar gelingt es den noch verbliebenen Avengers (auf Deutsch etwa: „die Rächer“), recht schnell und ziemlich überraschend mit Thanos abzurechnen. Das eigentliche Problem aber ist damit nicht gelöst: Wie bekommt man all die lieben Verwandten, all die Freunde und Weggefährten zurück, die Thanos im Vorgängerfilm pulverisiert hat?

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