Museum in Bonn

25 Jahre Haus der Geschichte - ein Museum am falschen Ort?

Blick auf das Haus der Geschichte in Bonn. Das Museum wurde am 14. Juni 1994 von Helmut Kohl eröffnet. Foto: Jörg Carstensen FOTO: Jörg Carstensen

Bonn. Der Sprechzettel von SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski aus seiner Pressekonferenz am 9. November 1989 zur Maueröffnung. Die Gebetskette des türkischstämmigen Blumenhändlers Enver Simsek, des ersten Mordopfers der NSU.

Der Studioschreibtisch aus der „Harald Schmidt Show“.

All das und noch eine Million Objekte mehr werden bewahrt vom Bonner Haus der Geschichte. Seit nunmehr 25 Jahren dokumentiert das Museum die deutsche Zeitgeschichte seit 1945.

Mit jährlich 650.000 Besuchern in Bonn und 1,2 Millionen einschließlich der Außenstellen Leipzig und Berlin zählt es zu den beliebtesten Museen in Deutschland. Am Freitag (14. Juni) hält Bundeskanzlerin Angela Merkel die Festrede zum Jubiläum.

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