Vor allem auf visueller Ebene kann der Streifen punkten. In das weiche Fell des tapsig-naiven Eisbären (gesprochen von Rick Kavanian) etwa, dem Tabaluga in Eisland begegnet, möchte man sich glatt reinlegen. Immer wieder wartet der Film mit hübschen Ideen auf: So dem Moment, da sich der knallrote Käfer in der nicht minder roten Nase des Eisbären zu verstecken sucht. Wie so viele ähnlich gelagerte Familien- respektive Kinderfilme wirbt auch „Tabaluga“ um Verständnis für Andersartigkeit: Eigentlich, das wird im Verlauf den Grünländern immer klarer, eigentlich sind auch die vermeintlich so bösen Eisländer ganz nett.

Peter Maffay-Fans indes müssen ziemlich lange darben; erst kurz vor Schluss ist seine prägnante Stimme zu vernehmen. Für die vielen, auch älteren Tabaluga-Fans ist das Leinwand-Abenteuer des Drachen wohl eh ein Muss; manch jüngerer Filmbesucher derweil dürfte im Anschluss an den (ohne Altersbeschränkung und sowohl in 2D als auch 3D in die Kinos gelangenden) Film das starke Bedürfnis verspüren, sich noch auf die ein oder andere Art und Weise mit dem putzigen Feuerpuster vertraut zu machen.


(dpa)
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