Hörbuch-Kritik

Obacht, wenn es nach Ärger riecht!

Die Duftapotheke 2 FOTO: Rubikon-Audioverlag

Zweibrücken. Anna Ruhe lässt in ihrer Jugend-Reihe um „Die Duftapotheke“ ein Mädchen in einer alten Villa auf magische Gerüche stoßen.  Diese können Leben verlängern, oder auch für böse Zwecke eingesetzt werden. Ein phantasievoller Hörspaß.

Verwunschene alte Häuser, um die sich Legenden ranken – das ist der Stoff, aus der sich spannende Jugendgeschichten stricken lassen. So wie bei Anna Ruhe. Sie verortet in einer solch sagenumwobenen Villa eine Einrichtung der besonderen Art: eine „Duftapotheke“ mit versiegelten Gerüchen, die Zauberkräfte entfalten.

Auf diese Duftapotheke stößt die quirlige, 13-jährige Außenseiterin Luzie Alvenstein, die mit ihren Eltern und kleinem Brüderchen Benno aus Berlin in die beschauliche Villa Evie an die holländische Grenze zieht. In dem Haus schnuppert es nach tausend Dingen gleichzeitig. Gut, dass sie bald einen Schlüssel unter einer Bodendiele findet und sich mit Benno und Nachbarsjunge Mats auf die Suche nach dem passenden Schloss machen kann. In einem verborgenen Trakt stoßen sie dann auf deckenhohe Regale voller Duftflakons, in denen es nur so schillert und sprudelt.

Doch dann ist da der gemeine Gärtner Willem Boer, der sich offenbar so gar nicht mit den Kindern anfreunden will. Benutzt er heimlich die Duftapotheke für seine Zwecke? Und welche Wirkungen haben diese Düfte? Hat einer davon Mats’ Papa seine Familie vergessen lassen? Denn der ist seit einem Zwischenfall in der Villa Evie auf und davon. Und was ist mit der sonderbaren Untermieterin? Warum fällt ihre Erinnerung so lückenhaft aus?

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