documenta in Kassel

„Gutes Gespräch“ über documenta-Obelisk

Olu Oguibe vor einem Plakat mit seinem Obelisken. FOTO: dpa / Uwe Zucchi

Kassel. Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) und der documenta-Künstler Olu Oguibe haben sich bei einem Treffen über die Zukunft des Obelisken ausgetauscht. „Beide Seiten sprachen im Anschluss von einem guten Gespräch“, berichtete die Pressestelle der Stadt am gestrigen Mittwoch.

Nun werde an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet. Erst dann wollten Künstler und Stadt das Ergebnis kommunizieren.

Die Stadt will den für die documenta im Jahr 2017 geschaffenen Obelisken, eine 16 Meter hohe Säule, ankaufen. Die Verhandlungen ziehen sich aber hin und waren zuletzt wegen der Frage des Standorts ins Stocken geraten.Der nigerianisch-amerikanische Künstler war am Dienstag in Kassel eingetroffen. Mehr als 100 Menschen hatten für die Freiheit der Kunst und den Erhalt der Steinsäule demonstriert, die sich mit dem Thema Flucht beschäftigt.

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