Kulturminister Konrad Wolf: „Enormer Erfolg“

111 111 Besucher bei Jubiläumsschauen zu Karl Marx

Trier. Die vier Ausstellungen zum 200. Geburtstag von Karl Marx in Trier haben bislang 111 111 Besucher angezogen. Die zentrale rheinland-pfälzische Landesausstellung in zwei Trierer Museen über Leben, Werk und Zeit des Philosophen verbuchte gut 65 000 Gäste: „Wir konnten Marx anschaulicher und verständlicher und dadurch für viele „greifbarer“ machen.

Für uns ist dies ein enormer Erfolg“, sagte Kulturminister Konrad Wolf (SPD) gestern in Trier. Man sei sich bewusst, dass es ein „Thema ist, das schwierig und polarisierend ist“. Die Ausstellungen laufen seit Anfang Mai und sind noch bis zum 21. Oktober zu sehen.

Das Museum Karl-Marx-Haus, in dem der Denker geboren wurde, zählte bislang gut 37 000 Besucher. „Die Gäste zeigen sich begeistert von dem Geburtshaus. Es ist das größte Exponat der Ausstellungen“, teilte der frühere Ministerpräsident des Landes und Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, Kurt Beck (SPD), mit. Ins Museum am Dom kamen bis dato knapp 9000 Gäste. Insgesamt freuten sich die Organisatoren über Besucher aus aller Welt: Sie seien von China und Indonesien über Polen und Großbritannien bis USA und Chile gekommen.

Marx wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren und gilt als geistiger Vater des Kommunismus.

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