Repräsentative Umfrage

Zweibrücker wollen Merkel als Kanzlerin

Zweibrücken. Laut einer Wahlumfrage unter der Leitung von Marc Piazolo, Professor an der Hochschule Zweibrücken, schneidet SPD-Herausforderer Martin Schulz aber besser ab als in bundesweiten Umfragen.

Auch wenn nur die Zweibrücker bei der Bundestagswahl wählen dürften, bliebe Angela Merkel Kanzlerin. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Marc Piazolo, Wirtschafts-Professor an der Hochschule Zweibrücken, gemeinsam mit vier Studenten erstellt hat. Auch insgesamt deckt sich das Umfrage-Ergebnis, das auf einer Erhebung im Zeitraum vom 10. bis zum 14. Juni basiert, so ziemlich mit den damaligen bundesweiten Zahlen.

„Junge Forscher werden nicht geboren, sondern an die Wissenschaft herangeführt. Am besten gelingt dies, wenn sie wissenschaftliche Methoden in der Realität/Praxis anwenden. In unbeliebten Pflichtfächer – wie Statistik – gilt dies ganz besonders,“ erklärt Piazolo den Sinn dieses Projektes. Die Studenten des Studiengangs Mittelstandsökonomie stellten den Zweibrückern während der repräsentativen Wahlumfrage im Juni die klassische Sonntagsfrage: „Welche Partei würden Sie mit Ihrer Zweitstimme wählen, wenn jetzt schon die Bundestagswahl 2017 wäre?“

In einem ersten Schritt wurden die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl sowie die Struktur der Wähler von Zweibrücken analysiert. „Wichtig waren uns vor allem drei Gesichtspunkte: die Alters- und Geschlechtsverteilung der Wähler sowie die Verteilung auf die unterschiedlichen Ortsteile Zweibrückens. Dies sollte sich in der eigenen Umfrage möglichst gut wiederspiegeln“, erläutert Student Alexander Henrich.

top