Der Ausflug durch 40 Jahre Stadtfestgeschichte, zu dem der Veranstalter die Besucher einladen möchte, ist es aber nicht allein, warum Huble davon spricht, dass das Stadtfestprogramm ein neues Gesicht bekommt. Auch das Bühnenprogramm soll neu gestaltet, das Programmheft luftiger werden und die Plakate sollen eine modernere Optik erhalten.

Was aber ist der Grund, warum das Fest, das im Jahr 1980 im für seine heutigen Ausmaße eher bescheidenen Rahmen begann, innerhalb von 40 Jahren zu einer der größten Veranstaltungen in der Region heranwachsen konnte, die jedes Jahr rund 100 000 Besucher anzieht und schon einige Feste dieser Art in der Gegend überlebt hat? Für Huble hat das zwei Gründe. „Das für die Größe der Stadt sehr große Angebot auf acht bis neun Bühnen“, das Menschen aus Nah und Fern anlocke. Dies ermutige Partner der Stadt bei der Festgestaltung, wie etwa Bühnenbetreiber und Brauereien, mehr Geld in die Hand zu nehmen. „Irgendwann hat man dann eine Marke, die überregional bekannt ist“, erklärt Huble, ähnlich wie das Euroclassic-Festival, die St. Ingberter Pfanne oder das Saarbrücker Ophüls-Festival. Eines aber sollte jedem klar sein. „Alleine wäre Zweibrücken nicht in der Lage, eine Veranstaltung in dieser Dimension zu finanzieren“, sagt der Kulturamts-Chef. So habe sich die Stadt bespielsweise bei der Bee-Gees-Coverand Night Fever den Saarländischen Rundfunk (SR) als Partner mit ins Boot geholt.


Dass das Zweibrücker Stadtfest ein Erfolgsmodell ist, beweist für Huble übrigens auch, dass sich jedes Jahr mehr Geschäftsleute oder Vereine um einen Stand bewerben, als es Plätze gibt. Wer im Jubiläumsjahr noch mitmachen will, sollte sich also beeilen, betont Brunner: Am 28.Februar ist Bewerbungsschluss.

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