Stadtratsmitglied will keine Geldstrafe zahlen

Atilla Eren legt Widerspruch gegen Strafbefehl ein

Der Zweibrücker Unternehmer und Politiker Atilla Eren. Foto: Lutz Fröhlich FOTO: Lutz Fröhlich

Zweibrücken. Das Amtsgericht in Zweibrücken hat den von der Staatsanwaltschaft beantragten Strafbefehl gegen das Stadtratsmitglied Atilla Eren unterschrieben. Das erklärte die Pressestelle des Amtsgerichts am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung.

Man habe die Begründung der Staatsanwaltschaft als erwiesen erachtet und somit den Weg frei gemacht für den Strafbefehl. Dieser sieht vor, dass Eren wegen Beleidigung eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro bezahlen muss.

Im Strafbefehl sei als Begründung angegeben worden, Eren habe „unflätige Begriffe“ verwendet, so das Amtsgericht weiter. Der Strafbefehl sei an Eren ergangen.

Dieser machte am Mittwoch auf Merkur-Anfrage deutlich, dass er nicht gewillt sei, die Geldstrafe zu zahlen. „Wir legen Widerspruch ein“, sagte Eren nach Beratung mit seinem Rechtsanwalt Sven Weichel. Eren sagte, es werde nun zum Prozess kommen, dem blicke er gelassen entgegen; für ihn gelte es nun, klarzustellen, wie der Streit mit seinem Kontrahenten wirklich verlaufen sei.

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