Dezernatsverteilung

Wer kümmert sich ums Bauamt?

Während sich in der künftigen Stadtspitze niemand um die Zuständigkeit fürs Bauamt reißt, hatte der mittlerweile verstorbene Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD, links) dieses Dezernat zur Chefsache erklärt und so Projekte wie die Sanierung der Fußgängerzone aus der ersten Reihe dirigiert. Das Archivfoto zeigt ihn mit Werner Brennemann (Stadtwerke) und Werner Boßlet (UBZ) bei der Präsentation des neuen Bodenbelages für die Fußgängerzone.FOTO: marco wille

Zweibrücken. Fraktionen sind uneins über die künftige Aufgabenverteilung zwischen OB, Bürgermeister und der Beigeordneten.

Der Zweibrücker Stadtrat wird bis Jahresende über die Verteilung der Aufgaben innerhalb der Stadtspitze entscheiden. Besonders spannend wird dabei sein, wer ab Januar für das Baudezernat zuständig ist. Von den Oberbürgermeistern hat diese Aufgabe in den vergangenen Jahrzehnten lediglich Kurt Pirmann übernommen – allerdings auf eigenem Wunsch.

Zurzeit liegt das Bauamt im Zuständigkeitsbereich des Beigeordnete Henno Pirmann (SPD). Dessen vor kurzem gewählte Nachfolgerin Christina Rauch (CDU) betont allerdings immer wieder, dass ihre Stärken aufgrund ihres derzeitigen Berufes als Lehrerin eher im Bereich Jugend, Soziales, Kultur und Digitales liegen. Den ersten Vorschlag über die Dezernatsverteilung müsse aber Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) machen. Diesen hat er aber bisher noch nicht gemacht.

CDU-Fraktionschef Christoph Gensch pflichtet seiner Parteifreundin bei: „Wir erwarten den Vorschlag der Stadtspitze und werden uns dann dazu äußern.“ Wichtig für die Christdemokraten sei, dass die Verteilung der Dezernate auf die drei Personen – neben Wosnitza und Rauch ist das Bürgermeister Christian Gauf (CDU) – so erfolgt, dass der Gewinn für die Stadt am größten ist.

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