Turnerjahrmarkt Zweibrücken

Ein Abenteuerland für Groß und Klein

Fahrgeschäfte vor immer wieder drohenden dunklen Wolken – Veranstalter und Besucher hatten mit dem Wetter Glück, auch, wenn es immer wieder anders aussah.FOTO: Volker Baumann

Zweibrücken. Der Zweibrücker Turnerjahrmarkt ist das Highlight an Pfingsten.

Schon weit über 100 Jahre richtet die Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken (VTZ) den „Turnerjahrmarkt“ aus, inzwischen längst Synonym für den ursprünglichen Pfingstmarkt geworden. Die attraktiven Fahrgeschäfte, der Budenzauber und die gastronomischen Angebote haben den Markt über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht und lassen ihn alljährlich zum Anziehungspunkt für tausende Besucher werden. Die Verantwortlichen versuchen dabei immer eine möglichst ausgewogene Kombination aus Spektakulärem, „Atemberaubendem“, Kinder- und Familientauglichem, aber auch guter alter Jahrmarktstradition mit Schieß-, Wurf,- Angel-, Geschicklichkeits- und Losbuden zusammenzustellen.

Nicht zu vergessen die vielen Verkäufer von Waren der verschiedensten Sortimentsbereiche und die Buden, aus denen der typische „Jahrmarktsduft“ strömt, seien es Delikatessen vom Grill, aus der Pfanne, auf dem Brötchen, aus aller Herren Länder und für alle Geschmäcker. Und zum Nachtisch dann die Süßigkeiten, denen auf dem Jahrmarkt auch keiner widerstehen kann, so dass man sich automatisch vor der Lieblingsbude wiederstehen sieht.

So auch die bis Sonntag noch amtierende Rosenkönigin Dina I., die am Freitagabend zur Eröffnung des Turnerjahrmarkts den Zweibrücker Oberbürgermeister zu einem „Tête-à-Tête“ mit Zuckerwatte verführte. Beiden mundete der süße Stoff, bis sie sich dann, samt Gefolge, in Richtung des neuen Biergartens begaben, wo „das Volk“ schon auf die letzte Handlung der Rosenkönigin in ihrer Amtsperiode wartete. Fast unspektakulär und ladylike, ohne einen Tropfen daneben fließen zu lassen, schlug sie das Bierfass an und verteilte den Gerstensaft unter den Gästen.

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