Erschien ihr erster Roman „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ zunächst noch unter dem Namen ihres Vetters, da Frauen Ende des 18. Jahrhunderts keine eigenen Werke veröffentlichen durften, änderte sich das. Als Witwe verdiente sie als erste offizielle Schriftstellerin ihren Lebensunterhalt. „Ich habe jetzt die Freiheit, nach meinem Charakter zu leben“, berichtete sie von ihren Reisen und Expeditionen, unter anderem auf den Montblant-Gletscher, den sie 50-jährig besuchte.

Als erste Frau veröffentlichte sie mit „Pomona“ eine Frauenzeitschrift, in der es aus weiblicher Sicht um Bildung und Erziehung, Gesundheit und Kunst statt um Schönheit und Mode ging. „Die russische Zarin Katharina die Große kaufte gleich 500 Abonnements und verteilte sie an ihrem Hof“, berichtet Sophie Laroche im Telefon-Interview stolz.


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