Nach eigener Aussage waren sich die Männer zuvor nicht bekannt und hätten sich kein Rennen geliefert.

Im Laufe des Prozesstages tauchte immer wieder die Frage nach der Geschwindigkeit auf. Die Zeugen konnten hier nur geschätzte Antworten liefern. „Wie ein Blitz vorbeigerast“, will sie eine Zeugin gesehen haben, die die Fahrzeuge von ihrem Grundstück im Etzelweg gesehen haben will. Außerdem habe man die Fahrzeuge schon von weitem gehört, wie die Zeugin verlauten ließ. Dabei seien sie „ziemlich dicht aufeinander“ gewesen.

Ein anderer Zeuge konnte hingegen die Vermutung, dass die beiden Fahrzeuge zuvor bereits durch die Zweibrücker Innenstadt gerast seien, nicht bestätigen. Er bemerkte in einem Café in der Landauer Straße den Porsche und deutlich zeitversetzt einen Mercedes. Beide Fahrzeuge seien ihm deshalb aufgefallen gewesen, weil die Lautstärke ihn genervt habe. „Zu schnell waren sie definitiv nicht, nur zu laut“, beschrieb er.

Ein anderer Zeuge hingegen sagte aus, er habe auf der Autobahn im Rückspiegel das Heranfahren des Porsche beobachten, der ihn anschließend überholte. Er habe ihn „an sich vorbeirauschen sehen. Und den Mercedes gleich hinterher.“ Von einem Spurwechsel und Überholmanövern auf der Autobahn der beiden Fahrzeuge gegeneinander konnte keiner der anwesenden Zeugen berichten. Auch den Moment des Auffahrens hat keiner der an diesem Tag angehörten Zeugen beobachtet.

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