Staatsanwaltschaft

Tote Krähen: Ermittlungen eingestellt

Tote Krähen erschreckten im Mai Passanten in der Allee. Foto: PM FOTO: Lutz Fröhlich

Zweibrücken. Laut Staatsanwaltschaft lässt sich nur bei einem von neun untersuchten Vögeln eine Vergiftung nachweisen.

(red) Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat das Ermittlungsverfahren wegen des vermehrten Krähensterbens in der Allee im Mai 2018 eingestellt. „Es konnten keine gesicherten Erkenntnisse dahingehend erlangt werden, dass sämtliche der in der Allee aufgefundenen verendeten Krähen an einer Vergiftung verstorben sind“, teilt die leitende Oberstaatsanwältin

Iris Weingardt mit.

Der Verein Wildvogelrettung hatte vier der verendeten Krähen an das Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CUVA) Karslruhe übersandt. Auf Veranlassung der Kreisverwaltung Südwestpfalz wurden fünf weitere bei einer Kontrolle aufgefundene verendete Krähen an das Landesuntersuchungsamt (LUA) Koblenz geschickt.  
Insgesamt wurden neun der verendeten Krähen untersucht, dabei von fünf Krähen Leberproben genommen und hierbei lediglich bei einer der fünf Leberproben nach Untersuchung des Instituts für Veterinärpharmakologie der Ludwig-Maximilians- Universität München Rückstände von Coumatetralyl, einem Rattengift, festgestellt.

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