Jahresbilanz der Stadtbücherei Zweibrücken

Das gedruckte Wort ist weiter gefragt

Schüler des Helmholtz-Gymnasiums letzte Woche bei dem Projekt digitale Lesförderung mit Tablets in der Zweibrücker Jugendbücherei.FOTO: Stadtbücherei Zweibrücken / Stadtbücherei

Zweibrücken. Zwei Drittel der Ausleihen in der Zweibrücker Stadtbücherei sind Printmedien. Die Einrichtung verschließt sich aber nicht den elektronischen Medien.

Insgesamt über 104 000 Bücher, Zeitschriften Hörbücher, DVDs oder über „Onleihe“ (Zugriff auf Medien übers Internet) liehen die 1784 aktiven Benutzer der Zweibrücker Stadtbücherei im vergangenen Jahr aus, informierte die Leiterin Roswitha Christian gestern Abend in der Sitzung des Kulturausschusses. „Zwei Drittel haben dabei immer noch zum gedruckten Buch oder zur Zeitschrift gegriffen.“ Dennoch dürfe sich die Bücherei den neuen Entwicklungen nicht verschließen, betonte die Leiterin der Stadtbücherei.

Deshalb öffnete sich die Einrichtung in der Herzogstraße und Hofenfelsstraße (Jugendbücherei) im vergangenen Jahr für neue Konzepte. Die Stadtbücherei hat sich für das Projekt „Digitale Leseförderung und Veranstaltungen mit Tablets“ des Landesbibliothekszentrums und der Medienbildungszentrale beworben und ist als eine von zehn Bibliotheken in Rheinland-Pfalz als Pilotprojekt ausgewählt.

Dafür nahmen Mitarbeiterinnen an Workshops teil und unter anderem mit Schülern der Breitwiesenschule und des Helmholtz-Gymnasiums fanden Workshops statt. Dabei werde mit den neuen Medien ein neuer Zugang zu Wörtern und Büchern eröffnet. Christian: „Die Führungen durch die Bücherei reichen nicht mehr aus. Die Kinder wachsen mit den neuen Medien auf.“ Die Aufgabe der öffentlichen Bibliothek sei es, beides zu verknüpfen. „Das ist die Zukunft.“

top