Schneefall behindert Busverkehr

Die Schwarzbachtreppe – ganz in Weiß.FOTO: Volker Baumann

Zweibrücken. Der UBZ und die Verbandsgemeinde Werke waren gerüstet. Bereits mitten in der Nacht waren die Räumfahrzeuge unterwegs. Aus Sicherheitsgründen fuhr die Verkehrsgesellschaft einige Ziele erst ab zwölf Uhr an.

Schnee lässt viele Herzen höher schlagen. Bei den Kindern zumeist vor Freude. Bei Auto- und Busfahrern aufgrund des Stresses. Und bei manchen Fahrgästen aus Ärger. Denn gestern Morgen wurden Wattweiler, Pasteurstraße, Galgenberg, Otterstein und Europaring bis zwölf Uhr sowie Fasanerieberg bis zehn Uhr nicht angefahren. "Bei den vereisten Straßen kommen die Busse leicht ins Rutschen. Dabei ist die Sicherheit der Fahrgäste nicht mehr gewährleistet", so der Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Zweibrücken , Nikolas Wenzel.

Die August-Bebel-Straße wurde den ganzen Tag nicht angefahren. Zum Beckerswäldchen fuhren Anruf-Sammeltaxis. Auch die Schüler mussten mit Beeinträchtigungen umgehen. So wurden das Hofenfels-Gymnasium und die Mannlich-Realschule nicht direkt angefahren. Die Busse hielten an der Haltestelle an den Tennisplätzen. Die Schüler der Herzog-Wolfgang-Realschule (Standort Mozartstraße) wurden über die Wattweiler- und die Friedrich-Ebert-Straße in die Stadtmitte gefahren. "Wir haben die Schulen über die Änderungen informiert", sagt Wenzel. Wegen des Schneefalls fiel kein Unterricht aus.

Anders in der IGS Contwig. Die DB Regiobus Südwest informierte die Kreisverwaltung Südwestpfalz, dass nach 13 Uhr die Schule nicht mehr angefahren werde. Die Schule entschied daraufhin, dass der Unterricht um 13 Uhr endet, damit die Schüler mit dem Bus nach Hause fahren können.

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