Prozess am Landgericht

Drogendealer-Quintett auf Imbiss-Parkplatz geschnappt

Die fünf Angeklagten sollen mit einer größeren Menge Amphetamin gehandelt haben. FOTO: dpa / Volker Hartmann

Zweibrücken. Vor der ersten Strafkammer des Zweibrücker Landgerichts wurde gestern der Prozess gegen fünf mutmaßliche Drogendealer fortgesetzt. Die zwischen 52 und 24 Jahre alten Männer, die sowohl aus der Stadt selbst, als auch aus der weiteren Umgebung stammen, sollen mit Amphetamin gehandelt haben.

Dabei gingen sie den Pirmasenser Drogenfahndern ins Netz. Laut Anklageschrift der Staatsanwalt sollen sich am 24. April dieses Jahres zwei der Angeklagten auf einem Parkplatz eines Schnellimbisses in Zweibrücken mit einem der Ermittler getroffen haben, um ihm drei Kilogramm der Betäubungsmittel zu verkaufen. Dabei soll einer der beiden im Kofferraum seines Autos einen Baseballschläger dabei gehabt haben, um ihn möglicherweise als Waffe zu nutzen. Drei der Angeklagten wird vorgeworfen, dass sie ihren Komplizen geholfen haben, indem sie durch ihre Anwesenheit die Übergabe abgesichert haben sollen. Das wäre dann Beihilfe zum Drogenhandel. Während des Zugriffs sei eine Person leicht verletzt worden, größeren Widerstand habe es jedoch nicht gegeben.

Bei einer späteren Durchsuchung der Wohnungen der Hauptangeklagten im Saarland wurden von der Polizei noch 73 Gramm Marihuana und 16,9 Gramm Marihuanablüten gefunden.

Gestern wurden weitere Zeugen vernommen, die den Tathergang schilderten. Der Prozess wird wohl noch bis Ende November dauern. Er wird am 24. Oktober um 9.30 Uhr fortgesetzt.

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