Polizei verzeichnete 2016 so manch kuriosen Einsatz

Zweibrücken. Ein geblitzter Halsbandsittich, flüchtende Kühe, Bankräuberhasen und Taschenmonster – die Polizeistationen in der Region haben im abgelaufenen Jahr nach so manchen Einsatz Pressemeldungen wider den tierischen Ernst verfassen müssen. Wir haben eine Auswahl besonders schräger Einsätze zusammengestellt.

Der 12. Mai 2016, punkt 9.59 Uhr, rückt Zweibrücken deutschlandweit in den Fokus - aus lustigem Anlass. Denn da flattert ein Halsbandsittich in der Tempo-30-Zone in der Römerstraße mit 43 Sachen durch die Radarfalle. Die Messanlage löst aus und produziert ein Bild, das auch überregionale Medien wie "Spiegel online" veröffentlichen. Der Zweibrücker Polizeisprecher Jürgen Seel damals: "So etwas haben wir noch nie erlebt, das ist wie ein Sechser im Lotto. Die Kameras sind ja nicht so eingestellt, dass sie bei jedem Sperling auslösen!" Wer das Bußgeld zahlen muss? Da waren die Beamten überfragt.

Känguru ausgebüxt

Kuriose Einsätze mit Tierbeteiligung verzeichnete die Polizei auch in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg. Dort hatte sich im November ein Känguru "unerlaubt von seiner Herde entfernt", wie die Polizei berichtete. Ehe das Tier wenige Tage später von alleine zurückkehrte, war es zwischen Erlenbach und Otterbach noch in einen Unfall verwickelt. Es sprang abends an den Kotflügel eines vorbeifahrenden Autos und hüpfte davon. Der Besitzer der Herde hält die Kängurus zusammen mit Rentieren in einem Gehege. Er vermutet laut Polizei , dass das kleine Känguru aus Furcht vor den Huftieren abgehauen war.

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