Zweibrücker Gastronomie

Neue Gastronomie für Ex-Coyote-Café geplant

Seit der Schließung und Insolvenz des Coyote-Cafés sieht der Hallplatz deutlich leerer aus als seit 2002 im Sommer gewohnt.FOTO: Lutz Fröhlich

Zweibrücken. In das Coyote-Cafe am Zweibrücker Hallplatz soll auf jeden Fall erneut eine Gastronomie einziehen. Das hat die Hausverwaltung Alexandra Müller auf Merkur-Anfrage mitgeteilt.

Es liefen auch bereits Verhandlungen mit Interessenten, noch gebe es aber keine Neuvermietung.

Das Coyote Cafe galt wegen seines großen Außengastronomie-Angebots als einer der wichtigsten Gaststätten in der Zweibrücker Innenstadt. Trotzdem gab es offensichtlich wirtschaftliche Schwierigkeiten: Der letzte Betreiber hatte das Coyote-Cafe nach dem Stadtfest Ende Juli geschlossen, einige Tage später folgte ein Insolvenzantrag und am 14. August hat das Amtsgericht Zweibrücken den Kaiserslauterer Rechtsanwalt Paul Wieschemann als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. In manchen Insolvenzverfaren gibt es ja die Hoffnung auf Weiterbetrieb des Unternehmens. Für das bisherige Coyote-Cafe sieht Wieschemann diese Chance aber nicht: „Eine Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs mit dem bisherigen Betreiber ist nicht möglich“, sagte Wiesemann auf Merkur-Anfrage. Es handele sich um „eine reine Liquidations-Insolvenz“. Der biserige Betreiber habe die Mieträume auch bereits übergeben. Und die Zweibrücker Coyote-Mitarbeiter hätten alle schon vor dem Insolvenzantrag ihre Arbeit niedergelegt oder gekündigt. Insgesamt seien 18 Mitarbeiter von der Schließung betroffen, fast alle seien Aushilfen gewesen. Das Coyote-Cafe war nicht nur ein Cafe, sondern auch Cocktail-Bar und Restaurant. Der letzte Betreiber, ein Grieche aus dem Saarland, hatte das Coyote-Cafe seit September 2012 geführt. Eröffnet worden war es im Juli 2002 und seitdem eine der größten Gaststätten Zweibrückens.

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