Neujahrskonzert in der Festhalle

Mit festlichen Klängen ins neue Jahr

Mezzosopranistin Ruth Katharina Peeck beeindruckte die voll besetzte Zweibrücker Festhalle mit ihren warmen, satten Klängen. FOTO: Nadine Lang

Zweibrücken. Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielte am Sonntag ihr Neujahrskonzert in der Zweibrücker Festhalle.

„Wir dürfen nicht auf Kultur verzichten, wir dürfen nicht auf unser Programm verzichten und wir dürfen nicht auf unsere Festhalle verzichten. Es ist ein zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens und ohne Kultur haben wir wirklich keine lebens- und liebenswerte Stadt mehr.“ Mit diesen eindringlichen Worten zum Kulturprogramm des neuen Jahres, eröffnete Oberbürgermeister Marold Wosnitza am Sonntagabend das Neujahrskonzert der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. “Dieses Neujahrskonzert ist immer der Auftakt für ein hochwertiges Kulturprogramm in Zweibrücken“, ergänzte Kulturminister Konrad Wolf.

Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ist das größte und bedeutendste Orchester des Bundeslandes mit Sitz in Ludwigshafen. Es gilt als das Sinfonieorchester der Metropolregion Rhein-Neckar mit einer vielseitigen musikalischen Bandbreite. Diese reicht von der großen Sinfonik über Musiktheaterproduktionen bis hin zu Filmmusikprojekten. 68 Musiker waren in die Zweibrücker Festhalle gekommen, um vor ausverkauftem Haus mit 650 Zuschauern zu spielen. Dirigent Markus Huber richtete ebenfalls seine teils sehr witzigen und unterhaltsame Worte an das Publikum und erklärte auch, warum die Festgala unter dem Motto von Werken von Jakob „Jacques“ Offenbach stand. Dieser wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. „Er hatte viele Werke hinterlassen. Er hat sich immer tollere, spektakulärere Sachen einfallen lassen müssen mit tollen Schlaginstrumenten und Effekten.“

Neben Stücken von Jaques Offenbach hatte das Orchester aber auch Stücke von Gioachino Rossini, Franz Lehár, Johann Strauss und Charles Gounod mit dabei. Gesanglich unterstützt wurde das Orchester von drei ausgezeichneten Stimmen. So war die in Heidelberg geborene Mezzosopranistin Ruth Katharina Peeck als erste mit Gioachino Rossinis „Bel raggio lusinghier“ zu hören. Anschließend beeindruckte Bassbariton Florian Küppers mit „La Calunnia“, ebenfalls von Rossini. Der in Paris geborene Sänger ist derzeit am Staatstheater Wiesbaden zu hören. Bei Franz Lehárs „Dein ist mein ganzes Herz“ war schließlich Tenor Fabian Kelly zu hören. Kelly ist Preisträger des Fritz-Wunderlich Stipendiums 2018 sowie des Meistersingerwettbewerbes der Stadt Neustadt an der Weinstraße und in diesem Jahr bei den Schwetzinger Festspielen engagiert.

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