Mitstreiter gesucht

Landgestüt soll mehr Touristen anlocken

Das Museum für Kutschen, Chaisen, Karren in Heidenheim schwebt Werner Euskirchen als Vorbild für Zweibrücken vor. FOTO: Werner Euskirchen

Zweibrücken. Euskirchen: Museum, Vorführungen und Kutschenfahrten könnten zusätzliche Einnahmen bringen.

Die langfristige Zukunft des Zweibrücker Landgestütes ist weiterhin nicht ganz gewiss. Schon seit längerem sucht die Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert nach Geldquellen. Ein Lichtblick ist zwar schon in Sicht: Der Bezirksverband Pfalz fördert das Gestüt künftig mit jährlich 80 000 Euro. Auch vom Land gebe es positive Signale, sagt Werner Euskirchen in einem Merkur-Gespräch. Der pensionierte Richter und passionierte Kutscher hat aber noch eine ganz andere Idee, um das Gestüts-Defizit zu senken. So sei das Gestüt in den Bereichen Züchtung Pferdesport zwar bestens aufgestellt. Auch Veranstaltungen wie die Galaabende lockten Besucher an. Doch beim Angebot für Touristen müsse dringend etwas geschehen. „Das ist die schwächste Stelle“, bemängelt Euskirchen.

Er könne sich ein Museum vorstellen, das für Schwung sorgt. Darin soll zum einem über das Gestüt selbst informiert werden, wie es eine Ausstellung zum Jubiläum schon einmal gemacht hat. Zum anderen könnten Kutschen ausgestellt und die Entwicklung der Eisenbahn in der Region aufgezeigt werden.

Ein ähnliches Museum (Kutschen, Chaisen und Karren) habe er kürzlich im schwäbischen Heidenheim besucht. Dort können man sich ein Bild über die Geschichte des Reisens und der vielfältigen Transportaufgaben vergangener Tage machen.

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