Kulturausschuss

Kritik an Schönauer-Engagement

FOTO: Künstler

Zweibrücken. Silvia Bervingas erinnerte im Kulurausschuss an Rassismus-Vorwürfe gegen den Kabarettisten.

(bav) Die Sitzung des Kulturausschusses hatte im öffentlichen Teil nicht weniger als elf Themen auf der Tagesordnung. Darunter natürlich auch den von vielen erwarteten Theater- und Konzertspielplan der Spielzeit 2020/2021. Durchgängig wurde das geplante Programm, das Kulturamtsleiter Thilo Huble vorstellte, von den Ausschussmitgliedern als sehr ansprechend und ausgewogen empfunden, finden sich doch in allen Kategorien entsprechende Highlights mit überzeugendem Unterhaltungscharakter. Mit einer Ausnahme.

Neben Aufführungen wie dem Musical „Hammerfrauen“, der „Dreigroschenoper 2017“, Agatha Christies „Tod auf dem Nil“ grüßen und in puncto „Kleinkunst im Wintergarten“ geben sich in der neuen Spielzeit so bekannte Namen wie Rüdiger Hoffmann, Ingo Oschmann, Sylvia Brécko und Detlev Schönauer die Klinke in die Hand.

Moment: Detlev Schönauer? War da nicht was? Gab es da nicht Ärger wegen vermutlich rassistischer Passagen inklusive Rechtsstreit in Saarbrücken wegen einer Online-Kritik? Schauspielerin und Ausschussmitglied Silvia Bervingas äußerte deshalb Bedenken hinsichtlich dieser Veranstaltung. Eine Prüfung der Angelegenheit wurde zugesagt.

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