Beschlüsse des Zweibrücker Stadtrates

Kraft reicht noch für Bebauungspläne

Hier am Oberen Himmelsberg sollen 13 Bauplätze entstehen. Angedacht ist ein Fußweg vom Gebäude der Lebenshilfe (im Hintergrund) zur neuen Erschließungsstraße.FOTO: Immobilia Vertriebsgesellschaft für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen mbH / Immobilia

Zweibrücken. Stadtrat vertagt nach Marathon-Sitzung etliche andere Tagesordnungspunkte.

„Es ist jetzt 21.52 Uhr“, beendete Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) nach fast fünf Stunden die Stadtratsitzung am Mittwochabend. Schon eine halbe Stunde zuvor hatte Ingrid Kaiser (FDP) nach der fast dreistündigen Beigeordneten-Wahl (wir berichteten) beantragt, die Sitzung zu beenden. „Die Stunde sollten wir uns noch nehmen“, hielt Kurt Dettweiler (FWG) entgegen. Zumal es um „wichtige Bauangelegenheiten“ gehe, wie der Beigeordnete Henno Pirmann (SPD) feststellte. Und die Bauangelegenheiten wurden nach einer Abstimmung auch noch beraten. Während andere Punkte wie Satzungsänderungen, Unterrichtungen oder Anträge der CDU vertagt wurden.

So wurde der Bebauungsplan Bickenalb-Blick in Mittelbach als Satzung beschlossen. Wobei eine Anregung des Bauausschusses aufgenommen wurde, dass bei ebenerdigen Terrassen in einem markierten Bereich Baugrenzen „ausnahmsweise“ überschritten werden dürfen.

Für das Projekt Junges Wohnen am Himmelsberg wurde die Aufstellung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren beschlossen. Auf dem Gelände des alten evangelischen Krankenhauses möchte ein Investor 13 Bauplätze entwickeln. Norbert Pohlmann (Grüne) regte an, dass ein Fußweg vom Gebäude der Lebenshilfe zur neuen Erschließungsstraße geschaffen werden soll. Pirmann versprach, dass er ein Gespräch zwischen Lebenshilfe und dem Investor vorschlagen werde.

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