Zukunft im Hilgardcenter ist noch offen

Edeka-Ernst verlängert in Niederauerbach, warnt aber Stadt

Dieter Ernst hat den Vertrag für den Edeka Niederauerbach zwar bis 2028 verlängert – deutet aber an, dass er Zweibrücken auch früher verlassen könnte, je nachdem welchen Kurs die Stadtpolitik in den nächsten Monaten einschlägt. Denn sein Vertrag für den großen Edeka im Hilgardcenter (Archivbild) ist noch nicht verlängert. FOTO: Lutz Fröhlich

Zweibrücken. Thorsten Gries dankt als Vorsitzender der AG Niederauerbacher Vereine „Dieter Ernst und seinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ dafür, „dass der Edeka-Markt auch in den nächsten Jahren am Standort Niederauerbach bleibt“.

Gries hofft zudem, dass für den schließungsbedrohten Getränkemarkt in der Nähe ein neuer Betreiber findet. Zudem appelliert Gries an Sparkasse und VR-Bank, eine „zukunftssichere Anlaufstelle an der die Niederauerbacher ihre Geldgeschäfte abwickeln können“, zu etablieren.

Dieter Ernst bestätigte dem Merkur, er habe seinen Ende Juni 2022 auslaufenden Mietvertrag für den Edeka Niederauerbach bis Ende 2028 verlängert. Der Vermieter brauche Planungssicherheit, weil Wärmedämmung installiert, die Fassade gestrichen und der Parkplatz erneuert werden sollen. Ernst betonte aber, dies bedeute nicht zwingend, dass er den Markt tatsächlich bis Ende 2028 betreibe – denn sein Vertrag für den großen Edeka im Hilgardcenter laufe ebenfalls 2022 aus, „ist aber noch nicht verlängert“. Grundsätzlich würde er dies gerne tun und dort „einen großen Umbau“ angehen. Ob er überhaupt in Zweibrücken bleibe, hänge auch davon ab, „wohin sich die Stadt in den nächsten anderthalb Jahren entwickelt“. Es sei „nicht förderlich, wenn auf der Grünen Wiese alles erlaubt wird“, verwies Ernst etwa auf die Forderung des Globus-Baumarkts, sein Getränkecenter erweitern zu dürfen, das schon heute mehr als doppelt so groß ist wie Ernsts Getränke-Bereich im Hilgard-Edeka.

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