Neujahrsempfang in Großbundenbach

Kindergarten und Spielplatz haben Priorität

Ortsbürgermeister Dieter Glahn (links) nahm die Ehrung zusammen mit der Ortsbeigeordneten Agathe Wieder-Hofmann (daneben) und dem Ortsbeigeordneten Wolfgang Rapp (2. von rechts) vor. Die bronzene Ehrennadel erhielten: Edgar Bettinger, Ute Hüther und Heiner Balzer-Engerer (von links). FOTO: Norbert Schwarz

Großbundenbach. Anbau an Großbundenbacher Kindergarten soll bis Jahresende fertig sein. Dieter Glahn kandidiert erneut als Bürgermeister.

Die Kindergartenerweiterung bleibt in Großbundenbach das zentrale Thema. Ortsbürgermeister Dieter Glahn sieht die Bundenbacher Gemeinden bei diesem Vorhaben auf einem zukunftsweisenden Weg. Der Neujahrsempfang im Jugendheim der protestantischen Kirchengemeinde war zudem eine passende Gelegenheit, verdiente Mitbürger mit der bronzenen Ehrennadel auszuzeichnen.

Das Walnussfest als Erfolgsgeschichte, der neu gestaltete Spielplatz beim Kindergarten als Kleinod – an Beispielen mangelte es Glahn nicht. Dabei war es dem Ortsbürgermeister ein Herzensanliegen, jenen zu danken, die sich in ganz besonders ins Dorfleben eingebracht haben. Das gelte für die beiden Ortsbeigeordneten Agathe Wieder-Hofmann und Wolfgang Rapp. Ein spannendes Jahr versprach Glahn. Das gelte für das anvisierte Großprojekt „Kindergartenerweiterung“. Dem Engagement von Architekt Josef Obermeier sei es zu verdanken, dass Lösungen für den Ausbau gefunden seien. Solche, die auch in Einklang mit den Forderungen des Denkmalschutzes stünden, stellte Glahn fest und nutzte die Gelegenheit, um auf den Rechtsanspruch von Eltern auf einen Kindergartenplatz für Kleinstkinder hinzuweisen. „Bis Ende des letzten Jahres hatten wir 15 Kinder auf der Warteliste für einen Platz und diese Kinder sind jünger als zwei Jahre gewesen.“ Bis zum Jahresende solle auch das Dach gemacht sein.

Dabei wird es im Ort ein weiteres Großprojekt geben, bei dem die Eigenleistung der Dorfbewohner gefragt ist. Der Kinderspielplatz in der Steinkallenfelsstraße muss erneuert werden. „Wir hatten da nur ein Problem – kein Geld“. Dennoch wird der Platz wird von Grund auf erneuert und mit etlichen Spielgeräten ausgestattet. Vorgesehen ist eine Seilbahn mit einer Länge von 25 Meter nach Käshofer Vorbild, zudem ein multifunktionaler Kletterturm. Derzeit klafft noch eine Finanzierungslücke von 6000 Euro auf, doch Glahn gibt sich zuversichtlich, diese bald schließen zu können. Helfer, die anpacken wollen, hätten sich bereits gemeldet. Die bevorstehenden Kommunalwahlen waren auch Anlass für Dieter Glahn, seine erneute Kandidatur als Ortsbürgermeister bekanntzugeben.

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