Vertragsunterzeichnung noch im August

Immobilia GmbH steht kurz vor Kauf des Zweibrücker Bahnhofs

Kurz vor der Unterschrift: In den kommenden Wochen soll der Zweibrücker Bahnhof den Eigentümer wechseln. FOTO: Jan Althoff

Zweibrücken. Noch im August soll nach Merkur-Informationen der Vertrag mit dem Immobiliendienstleister der Deutschen Bahn unterzeichnet werden.

Nach zuverlässigen Informationen des Pfälzischen Merkur möchte die Zweibrücker Immobilia GmbH das Bahnhofsgebäude kaufen. Danach soll der Kaufvertrag zwischen dem Immobiliendienstleister der Deutschen Bahn und dem Zweibrücker Immobilienunternehmen in den letzten Zügen liegen und noch im August unterzeichnet werden. Immobilia-Geschäftsführer Willi Gessner wollte sich zu der Angelegenheit nicht äußern. Er verwies lediglich auf das bei solchen Geschäften übliche Stillschweigeabkommen zwischen dem Verkäufer und dem Käufer.

Bereits vor zwei Wochen hatte die Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer (CDU) gesagt, dass der Verkauf im August über die Bühne gehen soll und es sich beim Käufer um einen lokalen Investor handelt (wir berichteten). Seit April wurde das Gebäude im Internet zum Verkauf angeboten. Das Mindestgebot lag bei 409 000 Euro. Wobei nach der damaligen Schätzung der Bahn auf den Käufer noch weitere Kosten zum Beispiel für den Anschluss des Gebäudes an das öffentliche Stromnetz zukommen. Räume in dem Gebäude sind an Unternehmen vermietet.

„Wenn ein Käufer mit einem überzeugenden Konzept auftritt, würde die Stadt das begrüßen“, wiederholte Stadtsprecher Heinz Braun seine im April getätigte Aussage. Schließlich sei der Bahnhof eines der „markantesten Gebäude“ der Stadt, der das Ortsbild prägt. Das Empfangsgebäude entstand 1873. Die dreigeschossigen Eckbauten wurden nach dem Ersten Weltkrieg hinzugefügt. Die starken Beschädigungen aus dem Zweiten Weltkrieg wurden bis Ende der 1960er Jahre beseitigt. In den 1980er Jahren wurde das denkmalgeschützte Ensemble komplett erneuert.

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