Umzug in der Rosenstadt

Heute sind in Zweibrücken die Narren los

Die Zuggruppe des FC Kleinsteinhausen, hier 2015, sorgt seit vielen Jahren für ausgelassene Stimmung beim Zweibrücker Fastnachtsumzug. FOTO: Jörg Jacobi / red

Zweibrücken. Auch die Stadtkapelle und die Schwarzen Husaren sind pünktlich ab 14.11 Uhr beim Fastnachtsumzug am Start.

„Musik gehört einfach zu einem Fastnachtsumzug“, meint der Leiter des Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamts, Thilo Huble. Auch beim Umzug am heutigen Dienstag, ab 14.11 Uhr. Vier bis fünf Kapellen sorgten bei dem Zug durch die Stadt sonst immer für Stimmung. Nach einer krankheitsbedingten Absage seien es in diesem Jahr allerdings nur drei, bedauert Huble. „Aber die werden die Leute schon in die richtige Stimmung bringen.“ Zumal es sich um „alte Hasen“ in Sachen Umzug handele.

Die Stadtkapelle ist ein „Urgestein“ des Umzugs, sagt deren Vorsitzender Volker Lehner. Schon in den späten 50er Jahren, als die Stadtkapelle noch „Feuerwehrkapelle“ hieß, begleitete die Gruppe den närrischen Lindwurm. „Die Teilnahme wird aber immer mehr eine Herausforderung für uns“, verrät Lehner. Nicht wegen des gut zweistündigen Zugs durch die Stadt. Die Musiker bekämen nicht immer frei. „Die müssen am Fastnachtsdiensttag arbeiten.“

Er würde gerne mit 50 Leuten oder wie bei den großen Konzerten mit 40 bis 45 Musikern teilnehmen. „Aber soviel werden es in diesem Jahr auch nicht sein.“ Aber es reiche noch, um mit alten und neuen Liedern für Stimmung zu sorgen. Auch der stellvertretende Vorsitzende der Schwarzen Husaren aus Kleinsteinhausen, Erich Gingrich, kennt das Problem, dass an einem Nachmittag nicht alle Musiker dabei sein können.

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