Leserbrief

Flugverkehr tut Not

Ärger über Fluglärm

Die beiden flughafenkritischen Leserbriefschreiber sollten bedenken:  Wenn jeder, der in der Nähe des  Flughafens Zweibrücken wohnt, so argumentieren würde, wäre der Flughafen schnell zu. Man kann froh sein, dass die Firma Triwo sich darum bemüht, dass der Flugplatz Geld verdient und dass die Arbeitsplätze dort erhalten bleiben. Man sollte sich besser informieren, bevor man etwas schreibt: Es waren die letzten Wochen nicht nur niederländische Fallschirmspringer, die für Fluglärm sorgten, sondern auch solche von der Bundeswehr, welche in Zweibrücken stationiert sind. Auch der Hotelbesitzer aus Hornbach betrachtet alles aus seiner Sicht, aber es gibt immer zwei Seiten: Auf der einen Seite beherbergt er Crews von Maschinen, die am Flugplatz landen und starten, verdient also Geld mit ihnen. Auf der anderen Seite meckert er über die Flugbewegungen. Was würden diese Herren schreiben, wenn sie in der Nähe von Oberpfaffenhofen, dem Bruderflugplatz von Zweibrücken, wohnten? Dort ist viel mehr Flugbetrieb. Maschinen die über Zweibrücken ihre Runden drehen, haben oft gar nichts mit Zweibrücken zu tun. Sie kreisen dort, weil sie in Ensheim nicht gleich landen können. Wenn alle, die in der Nähe eines Flugplatzes leben, so denken, haben wir eines Tages viele Arbeitslose. Wollen wir das?

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