Ich lebe gerne in Mörsbach

Feuerwehr und Sportverein Tür an Tür

Der Förderverein und die Freiwillige Feuerwehr Mörsbach stehen gemeinsam vor dem Feuerwehrhaus und dem Löschfahrzeug. FOTO: Volker Baumann

In Mörsbach arbeiten die Vereine Hand in Hand.

In der Steinackerstraße in Mörsbach ist viel los. Das bekommt man allerdings nicht mit, wenn man nur die Hauptstraße in Richtung Käshofen durchfährt und nicht auch nach rechts abbiegt. Viele verbinden Mörsbach deshalb vor allem mit einer Durchgangsstraße – ohne die schönen und auch „turbulenten“ Ecken des Zweibrücker Stadtteils entdeckt zu haben.

Mit turbulent sind zum Beispiel die nebeneinander liegenden Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr und des Sportvereins gemeint, wobei man sich bei Ersterer mitunter wünscht, dass es nicht ganz so turbulent zugeht, da es sich dann meist um Einsatzlagen handelt, die einer gewissen Gefahrenstufe zuzuordnen sind. Außer, man trifft sich dort mal mit den Einsatzkräften zum gemütlichen Beisammensein oder zu Besprechungen.

Über der Feuerwehrzentrale befindet sich das Dorfgemeinschaftshaus (DGH). Man könnte auch sagen, die Freiwillige Feuerwehr ist im Erdgeschoss des DGH untergebracht. Somit befindet man sich in diesem Bereich der Steinackerstraße eigentlich  im Zentrum von Mörsbach. Das DGH wurde 1965/66 als Bürgermeisteramt und Feuerwehrhaus errichtet. Nach der Eingliederung von Mörsbach als Stadtteil von Zweibrücken 1972 wurde der Sitzungssaal weiter vom Ortsbeirat genutzt, einige Jahre gab es auch eine Bücherei. Außerdem finden im DGH seit 1974 die Zusammenkünfte der LAB (Altenstube) statt. Auch der Jugendverein hat dort noch eigene Räumlichkeiten. Schon seit 1876 gibt es eine Feuerwehr in Mörsbach, damals noch mit einfachen Mitteln, heute jedoch mit einem eigenem Löschfahrzeug. Nach der Eingemeindung Mörsbachs wurde die Mörsbacher Feuerwehr als Teil der Feuerwehr Zweibrücken dorthin eingegliedert.

top