Noch immer kein Radwegekonzept für die Stadt

Leser-Diskussion zum Radeln in Zweibrücken: „Jedes Mal Stress“

Zweibrücken. (jam) Mit der Radfreundlichkeit von Zweibrücken ist es nicht weit her. Das ist bekannt. Ein Radwegekonzept sollte die Lage entschärfen – aber das Konzept gibt es trotz wiederholter Bemühungen und Forderungen bis heute nicht.

Nach unserem Bericht über die Infofahrt der Zweibrücker Grünen zu diesem Thema am Donnerstag haben sich einige Fahrrad-affine Facebook-Nutzer auf der Seite des Pfälzischen Merkur in diesem sozialen Netzwerk zu Wort gemeldet.

„Mit Kindern in Bubenhausen per Fahrrad irgendwo hin zu kommen, ist nur per Straße möglich“, kritisiert zum Beispiel Sebastian Kaiser. „Jedes Mal Stress, bis man da raus ist. Der so genannte Radweg ist über die schmale gesperrte Brücke nicht mehr erreichbar. Zudem ist das, wie zum Beispiel der Rosenweg, ein Schotterweg. Mit Rennrad so nicht wirklich befahrbar und selbst mit einem Crossrad habe ich mir dort schon zweimal einen Platten zugezogen.“ Er sei, schreibt Kaiser abschließend, gespannt, was am neuen Kreisel und der Brücke in Ixheim am Nagelwerk in Sachen Radweg entsteht.

Thomas Ruf kritisiert das Fehlen eines Radweges in der Hofenfelsstraße. Der Farbstreifen habe „nur ästhetische Bedeutung, wenn überhaupt“. Der ganze Gehweg sei für Radfahrer freigegeben, die darauf in Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. „Mir ist dieser Pseudoradweg zu gefährlich, weil er immer wieder Querstraßen quert, die teils schlecht einsehbar sind. Außerdem ist er viel zu schmal und man muss Bordsteine rauf- und runterfahren. Auf der Fahrbahn kann man bequemer, sicherer und schneller fahren, da gibt es die wenigsten Probleme.“ Schutzstreifen seien normalerweise nicht „besser als nichts“, sondern schlechter als nichts, weil man dort mit noch geringerem Abstand als sonst üblich überholt werde.

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