Eine Bilanz mit strahlenden Mienen

Wenn das mal kein Grund zum Strahlen ist: Auch diese Besucher des Zweibrücker Stadtfestes hatten ihren Spaß, wie sie mit ihren Stoffbegleitern demonstrierten. Auch die Stadt strahlt, weil so viele Gäste kamen und weil es weitgehend ruhig geblieben ist. Foto: vojFOTO: voj

Zweibrücken. „Die Resonanz des Stadtfestes ist ungebrochen“, strahlte Kulturamtsleiter Thilo Huble gestern. Rund 100 000 Gäste seien gekommen – und das in Zeiten, in den sich viele Bürger verunsichert fühlen.

Das Thema Sicherheit bestimmte in den letzten beiden Wochen die öffentliche Diskussion. Auch im Vorfeld des Zweibrücker Stadtfestes berieten das Kultur- und Verkehrsamt als Organisator und Ordnungskräfte die Situation. Wie vom Leiter der Zweibrücker Polizeiinspektion, Matthias Mahl, angekündigt (wir berichteten), war mehr Polizei vor Ort. "Deshalb konnten wir mehr Personen- und Taschenkontrollen durchführen."

Aus Sicht der Polizei sei es ein ruhiges Stadtfest gewesen mit weniger Körperverletzungen oder Sachbeschädigungen als in den vergangenen Jahren. "Vielleicht ist das auf die größere Präsenz zurückzuführen." Auch nach Einschätzung des Leiters des Ordnungsamtes, Klaus Stefaniak, war es ein "friedliches" Fest. Es habe nur einen Widerstand gegen die Beamten gegeben. Für mehr Arbeit sorgten die auf Rettungswegen abgestellten Autos. 17 Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Bei dem Fall, bei dem ein Autofahrer auf einen Mitarbeiter des Ordnungsamts losgefahren ist (siehe oben stehender Text), ermittelt die Polizei weiter.

"Gerade in dieser Zeit sollte man den Sicherheitskräften von Polizei , Ordnungsamt und Sicherheitsdienst auch mal Danke sagen", meinte Kulturamtsleiter Thilo Huble. Nach den Rückmeldungen hätten sich die Besucher "spürbar" sicher gefühlt. Doch Huble wollte auch in dieser Zeit das Fest nicht vergessen: "Die Resonanz des Stadtfestes ist ungebrochen." Der Organisator des Festes schätzt, dass wieder rund 100 000 Menschen gekommen sind. "Das Fest ist ein Highlight in Zweibrücken ." Zum Erfolg trügen viele Standbetreiber mit ihrer "Individualität" bei. Neben den vielen Helfern der Standbetreiber seien noch rund 300 Personen im Sicherheitsbereich, beim Sanitätsdienst, den Reinigungskräften oder bei der Organisation im Einsatz.

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