Hoffnung für Turnerjahrmarkt und Stadtrat

Ein Regenbogen zur rechten Zeit

FOTO: SZ / Robby Lorenz

Dem Regenbogen wird vielfach Bedeutung zugeschrieben. Für Christen und Juden ist er ein Symbol des Friedens zwischen Gott und den Menschen, ein Zeichen der Hoffnung.

Auch im Bezug auf ganz irdische Belange kann der Regenbogen als Metapher gesehen werden. So war es sicher für die Verantwortlichen des Turnerjahrmarkts, die VTZ, ein Zeichen der Hoffnung, dass sich am Freitagabend ein prächtiger Regenbogen über den Festplatz zog. Pünktlich zur Eröffnung regnete es. Die Schausteller hoffen auf Sonnenschein, sie haben viel investiert, das Angebot ist attraktiv, die Fahrgeschäfte spektakulär, erstmals gibt es einen Biergarten – jetzt müssen nur noch die Besucher kommen.

Politisch interessierten Bürgern dürfte es gefallen haben, dass sich der Regenbogen auch über das Rathaus spannte. Auch hier gilt das Prinzip Hoffnung. Nämlich, dass die beiden wichtigsten Parteien im Stadtrat, SPD und CDU, ihren Streit beiseite legen und Frieden schließen. Zum Wohle der Stadt. Dieser Frieden muss nicht zwingend in einer großen Koalition gipfeln. Doch sollte das Kriegsbeil begraben werden, ein Gegeneinander ist nicht wünschenswert. Immerhin: Erste gute Schritte wurden jetzt unternommen (siehe Aufmacher nebenstehend). Es gilt also das Prinzip Hoffnung!

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