Bündnis buntes Zweibrücken

Gegen Rassismus und für die Demokratie

Norbert Pohlmann, Gertrud Schannne-Raab und Ingrid Satory vom Bündnis buntes Zweibrücken laden die Bürger ein, sich gegen Rechts zu engagieren. FOTO: Susanne Lilischkis

Zweibrücken. Das Bündnis buntes Zweibrücken organisiert Veranstaltungen, Workshops, Kunstaktionen und Fahrten für mehr Pluralismus in der Gesellschaft.

„Wir brauchen dringend mehr Leute“, sagt Ingrid Satory, Vorsitzende des Bündnis buntes Zweibrücken. Gerade in der heutigen Zeit mit steigender Akzeptanz rechten Gedankengutes sieht sie die Bürger in der Pflicht, dagegen aufzustehen und zu zeigen: Wir sind mehr. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von Vereinen und Institutionen, die sich für Demokratie, Pluralismus und Meinungsvielfalt engagieren.

Gegründet wurde es im Jahr 2007. Damals fragte die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) bei den Grünen an, ob man nicht gemeinsam etwas machen wollte. Zur Gründungsversammlung kamen zahlreiche Vertreter von Parteien, Gewerkschaften und Kirchen ins Café Löhle. „Wir sind kein Verein, sondern ein Bündnis, ohne große Formalitäten“, sagt Ingrid Satory, „jeder darf mitmachen und sich einbringen. Wir hatten am Anfang viele junge Leute bei uns, die aber nach ihrem Abitur irgendwann die Stadt verlassen haben.“

Jetzt will das Bündnis wieder verstärkt junge Menschen für seine Arbeit interessieren. Zur Initiative „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ pflegt man schon länger Kontakte. Vertreter der Berufsschule, des Helmholtz- und Hofenfelsgymnasiums, der Pestalozzi-Schule und der Herzog Wolfgang Realschule Plus waren bei der letzten Sitzung des Bündnisses dabei.

top