Brand in Homburg

Rauchsäule sorgt in Zweibrücken für Aufsehen

Die Rauchsäule in Homburg war am Nachmittag von Zweibrücken aus gut zu sehen, hier vom ASB-Gebäude in Bubenhausen aus. FOTO: Tassilo Wilhelm / Tassilo Wilhelm/ASB

Zweibrücken. Die gigantische Rauchsäule, die gestern Nachmittag aufgrund eines Hallenbrandes über Homburg aufstieg, sorgte auch in Zweibrücken für großes Aufsehen. Die Rauchsäule war auch von Zweibrücken aus gut zu erkennen – und wirkte auf manche Bürger durchaus bedrohlich.

Die Feuerwehr der Rosenstadt gab am Abend allerdings Entwarnung. Man habe mehrfach Messungen durchgeführt, es seien keine erhöhten Schadstoffwerte festgestellt worden. Aufgrund der Thermik ziehe der Qualm so hoch, dass in der Rosenstadt selbst die Luft nicht davon beeinträchtigt werde, so die Wehr. Die erste Messung sei um 16.50 Uhr durchgeführt worden, weitere Messungen seien erfolgt, man werde noch weitere durchführen, erklärten die Brandschützer gegen 19.30 Uhr.

Die bei dem Brand freigesetzten Schadstoffe könnten nur ein Problem für die Helfer werden, die direkt vor Ort seien und den Rauch direkt einatmen würden; aber natürlich tragen die Brandschützer bei solchen Einsätzen entsprechenden Atemschutz. Ansonsten seien die Bürger nicht gefährdet, verdeutlichten die Zweibrücker Helfer, die – wie etliche weitere Wehren – in Homburg mit im Einsatz waren. Der Rauch ziehe über Niederauerbach in Richtung Pirmasens und benachbartes Frankreich, hieß es weiter.

Tatsächlich postete ein Bürger aus Lothringen auf der Merkur-Facebook-Seite ein Foto, das zeigte, dass auch von dort aus die Rauchsäule deutlich zu sehen war.

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