„Da hat der Oberbürgermeister ja ein großes Paket zusammengepackt“, meinte der stellvertretende Vorsitzende der VTZ, Winfried Tänzer. „Das muss alles abgearbeitet werden. Doch Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut“, gab Tänzer den Gästen aus Politik, Verwaltung, Behörden und vom Verein mit auf den Weg.

Der Oberbürgermeister hatte zu Beginn seiner Rede die Bedeutung der Vereine im Allgemeinen und der VTZ im Besonderen hervorgehoben. Diesen Aspekt des seit über 100 Jahren stattfindenden Turnerjahrmarkts sprach auch die Vorsitzende Gisela Alt an. Auch sonst übernehme der Verein gesellschaftliche Verantwortung. Als weitere Beispiele nannte Alt die Kinderfastnacht, die Teilnahme am Kindertag oder bei der Partnerschaftsbegegnung. Dabei sei der Verein auf Ehrenamtler angewiesen. Beim Turnerjahrmarkt erwähnte Alt Ingrid und Horst Ließfeld, Gabi und Hartmut Seebach, Winfried Tänzer, Peter Stauch und Walter Hermann.

Bei den sportlichen Aktivitäten würden auch beeinträchtigte Kinder und Jugendliche mitgenommen. „Da geht es nicht um sportlichen Erfolg.“  Dafür habe die VTZ in den letzten Jahren auch einige Auszeichnungen erhalten (wir berichteten). Die Angebote in dem Bereich sowie im Gesundheitssport oder bei der Kooperation mit anderen Vereinen würden weiterentwickelt, kündigte di VTZ-Vorsitzende an.

Bei allen Aktivitäten müsse der Verein auch die Räumlichkeiten in Ordnung halten. Und da habe der Ausfall der Heizung kurz vor Weihnachten die VTZ in die Bredouille gebracht. Denn es sollte kein Kurs in der Turnhalle ausfallen. Deshalb musste die Halle mobil beheizt werden. „Das kostete viel Geld.“ Deshalb sei der Verein der Stadt dankbar, dass der Verein noch in das diesjährige Förderprogramm aufgenommen worden sei.

Der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza. FOTO: Marold Wosnitza / Claudia Fahlbusch
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