Mündliche Abi-Prüfungen in Zweibrücken und Contwig unter scharfen Hygiene-Regeln

Das Abitur in Zeiten des Corona

Statt mit Händeschütteln kann den erfolgreichen Abiturprüflingen dieses Jahr nur mit einem Lächeln gratuliert werden. FOTO: dpa / Felix Kästle

Zweibrücken/Contwig. Die Schülerinnen und Schüler der beiden Zweibrücker Gymnasien und der IGS in Contwig haben in dieser Woche ihre mündlichen Abiturprüfung abgelegt. In der Oberstufe der Berufsbildenden Schule beginnt das Abi erst im Mai. Entlass- und Abi-Feiern fallen aus.

 Die feierlichen Entlassfeiern der Abiturienten mit der Zeugnisübergabe und die Abibälle fallen in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie aus. „Das ist sehr schade für die jungen Menschen. Aber wichtig ist, dass sie das Abschlusszeugnis bekommen“, sagt die Leiterin des Helmholtz-Gymnasiums, Kerstin Kiehm. In dieser Woche legten die insgesamt über 250 Schülerinnen und Schüler des Helmholtz- und Hofenfels-Gymnasiums in Zweibrücken sowie der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Contwig ihre mündlichen Abiturprüfungen ab.

Auch wenn die Situation eine andere war, als in den Jahren davor, und in den Schulen derzeit kein Unterricht stattfinden darf, seien die Prüfungen gut gelaufen, bewertet Kiehm den Ablauf der Prüfungen am Montag und Dienstag. So wurden nach jedem geprüften Schüler die Tische desinfiziert, um den hygienischen Vorgaben zu entsprechen. Bei der Prüfung waren neben den beiden Prüfern und der Protokollant sowie der Schüler anwesend. „Zuschauer waren keine zugelassen.“ Die vier Personen hätten genug Platz gehabt, um den erforderlichen Abstand zu wahren.

Auch vor der Prüfung sei darauf geachtet worden, dass sich die Schüler nicht zu nahe kamen. So mussten die Schüler die Termine genau einhalten. Die zehnminütige Vorbereitungszeit sowie die 20-minütige Prüfung blieb wie gehabt. „Die Lehrer und die Schüler haben sich an den beiden Tagen diszipliniert und verantwortungsvoll verhalten“, lobt Kiehm die Beteiligten.

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