Anzeige Ich lebe gerne in Bechhofen

Wenn in Bechhofen die Weinlese beginnt

Das siebte Bechhofer Weinfest findet im Hof der Familie Pirro statt.FOTO: Volker Baumann

Im September wartet das 7. Weinfest auf zahlreiche Gäste.

Wer nicht so weit reisen und trotzdem den Flair der Weingegend, ganz wie in der Vorderpfalz, genießen möchte, der ist am Samstag, 22. September, in Bechhofen wieder bestens aufgehoben. Echte Hinterhof-Atmosphäre schafft dort die CDU bei ihrem 7. Weinfest im Hof der Familie Pirro.

Alban Pirro, gerade 86 Jahre geworden und Ehrenvorsitzender der CDU Bechhofen, hat nichts dagegen wenn er ab und zu als „Ur-Gestein“ bezeichnet wird, kommt die Bezeichnung seinem langjährigen Wirken auf verschiedenen Ebenen im Ort doch sehr nahe. So bedurfte es vor Jahren nur einer Idee, um ihn von der Veranstaltung eines Weinfestes im Innenhof seines Anwesens zu überzeugen. Er wäre nicht Alban Pirro, wenn er nicht gleich selbst Hand angelegt und bei Auf- und Abbau des Festgeländes geholfen hätte. So wurde das Weinfest im Hof bereits zu einer jährlichen und nicht mehr wegzudenkenden Institution. „Ein Ambiente wie in einem Weingut“, schwärmt Vorstandsmitglied Angelika Küttner und verspricht weiter gutes Wetter, da man bisher immer damit Glück gehabt hätte. „Weil Bechhofen es verdient“ ergänzt sie überzeugend schmunzelnd und stößt bei Ortsbürgermeister Paul Sefrin auf zustimmendes Nicken. Es sei keinesfalls als parteipolitische Veranstaltung zu verstehen, sondern als jährliches besonderes Angebot im Ort, um mit anderen zusammenzukommen und bei einem „typischen Pfälzer Weinfest“ zu feiern. Für viel Originalität soll denn auch die entsprechende Dekoration sorgen und das Hofgut zu einem Weingut verwandeln. „Wir erwarten wieder ein paar hundert Leute aus Nah und Fern, denn unser Weinfest hat sich schon ganz schön herumgesprochen“, freut sich Angelika Küttner auf tolle Stimmung beim Ausschank von Wein und Sekt aus der Pfalz, angeboten von freiwilligen Helfern und untermalt mit stimmiger Musik von Harald Klahm und Band. Auch beim Essen setzt man auf pfälzische Spezialitäten und hat mit der einheimischen Metzgerei den passenden Lieferanten. Ein typisches „Pfälzer Weinfest“ verlangt geradezu nach „Lewwerknepp“ und „Saumaache“, aber auch Bratwürste, Zwiebelkuchen und Käseteller stehen auf der Speisekarte der Veranstalter. „Um 17 Uhr geht’s los und ist erst zu Ende, wenn die letzte Flasche geleert ist“, so die Ankündigung und Prognose der Veranstalter. Nachtschwärmer könnten auf ihre Kosten kommen, denn zusätzlich erwarte die Gäste in diesem Jahr noch eine Cocktail-Bar mit exotischen Getränken. ⇥bav

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