Neues Feuerwehr-Fahrzeug

Übergabe nach der Einsatztaufe

Im Einsatz hat sich das neue Hilfleistungslöschgruppenfahrzeug der Bechhofer Feuerwehrleute schon bewährt, jetzt ist es offiziell an die Löscheinheit übergeben worden.FOTO: Norbert Schwarz

Bechhofen. Die Feuerwehr in Bechhofen hat ein neues Fahrzeug in ihrem Fuhrpark. Kostenpunkt: 340 000 Euro.

Seit Jahresbeginn ist das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, kurz als HLF 10/10 bezeichnet, bei der Löscheinheit Bechhofen im Einsatz. Seine Fähigkeiten konnten die Feuerwehrleute schon eindrucksvoll unter Beweis stellen (Nachbarschaftshilfe beim Großbrand in Homburg). Am Samstag, bei wolkenverhangenem Himmel und heftigen Regenschauern, wurde das 340 000 Euro teure Einsatzfahrzeug jetzt offiziell seiner Bestimmung an die Feuerwehrleute mit Wehrführer Martin Amann an der Spitze übergeben.

Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker nutzte die Gelegenheit und dankte den aktiven Feuerwehrleuten für deren ehrenamtlichem Engagement zum Wohl aller in der Gesellschaft. Diese Freiwilligkeit sei wahre Demokratie als Lebensform, betonte der Verbandsbürgermeister mit einem Wort, das der frühere Bundespräsident Theodor Heuss bereits geprägt hatte. Der freiwillige Dienst in den Löscheinheiten sei weiterhin eine große Herausforderung und ein fortwährender Prozess mit der Suche nach ständig neuen Mitstreitern. Um den Nachwuchs für die Löscheinheiten noch gezielter und verstärkter ansprechen zu können, so Jürgen Gundacker, habe sich die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land jetzt für die Erarbeitung eines Konzeptes ausgesprochen mit welchem diese „Nachwuchsgewinnung“ noch effizienter erfolgen könnte. Die Kosten für das neue Fahrzeug  der Löscheinheit Bechhofen sei gut angelegt. Nicht unerwähnt blieb der finanzielle Beitrag des Landes in Höhe von 77 000 Euro.

Der Ehrendienst, der gerade bei den Feuerwehren landauf, landab geleistet werde, sei natürlich der Landesregierung bestens bekannt, aber keineswegs selbstverständlich, betonte Staatssekretär Randolf Stich, der an die rund 50 000 Frauen und Männer erinnerte, welche allein bei den Feuerwehren diesen Ehrendienst verrichten. Wichtig sei zudem, für jene, die sich derart engagieren, die besten Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit dem neuen Fahrzeug und seiner Ausstattung sei das ganz sicher der Fall, gab sich der Staatssekretär überzeugt. Trotz des personellen Rückgangs bei den ehrenamtlichen Helfern (es sind schon 60 000 gewesen), könnte noch nicht von einem besorgniserregenden Rückgang gesprochen werden. Allerdings, alle Verantwortlichen müssten aufmerksam die weitere Entwicklung beobachten.

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