Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde

Studenten entwickeln Marketing-Konzept

Jürgen Gundacker (Zweiter von links) und Michael Jacob (rechts) stellten der Studentengruppe das neue Kooperationsprojekt zwischen der Verbandsgemeinde Zweibrücken Land und der Hochschule vor.FOTO: cvw

Zweibrücken. Hochschule und Verbandsgemeinde wollen gemeinsam die Region attraktiver machen und besser verkaufen.

Was kann die Verbandsgemeinde Zweibrücken Land unternehmen, um für Wirtschafts-Unternehmen so attraktiv zu sein, dass diese sich ansiedeln? Aus dieser Fragestellung heraus erarbeiten Studierende des Masterstudiengangs Information Management an der Zweibrücker Hochschule unter der Leitung von Professor Michael Jacob für die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ein Marketing-Konzept, das die Potenziale und Chancen zusätzlicher Gewerbeansiedlungen untersucht. Aus diesen Ergebnissen werden konkrete Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt und vorgeschlagen.

Dies ist bereits das zweite Kooperationsprojekt dieser Art zwischen Verbandsgemeinde und Hochschule. Im Rahmen solcher Projektarbeit lassen sich nicht nur Theorie und Praxis verknüpfen, sondern auch der Campus mit der Region verbinden. Davon profitieren die Studierenden und die Region gleicher Maßen.

Wurden im ersten Projekt wertvolle Impulse für das Energiemanagement  an Schulen und bei der Feuerwehr praktische Maßnahmen zur Energie-Effizienzin Zweibrücken-Land erarbeitet, die jetzt realisiert werden (wir berichteten), geht es diesmal um eine strategisch-visionäre Ausrichtung. „Mit dem Potenzial unserer Region, Ihrem Sachverstand und der Nähe der Hochschule kann etwas Gutes daraus entstehen“, dankte Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker den sieben Männern und zwei Frauen sowie Professor Michael Jacob für ihre Koooperationsbereitschaft. Mit spürbarem Herzblut skizzierte er den Studierenden, die nicht nur aus dem Saarland und dem Raum Pirmasens, sondern sogar aus Mannheim und München kommen, die Region. Ziel sei es, diese liebens- und lebenswerte Region um nachhaltige Unternehmen in Zukunftsbranchen zu erweitern, die bei einem geringen Flächenbedarf eine hohe Wirtschaftskraft besitzen und langfristige Arbeitsplätze schaffen. „Eine möglichst lange Produktionskette, gerne mit weiteren Unternehmen in der Region und gerne in Zusammenarbeit mit der Hochschule“, skizzierte der Verbands-Chef auf Nachfrage weiter.

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