Der vorausgegangene Beratungspunkt „Bauwerksüberwachung Gemeindebrücken - Prüfergebnisse“ hatte gleichfalls kein gutes Licht auf die Verwaltung geworfen. „Das ist eine unendliche Geschichte, diese Sache belastet mich und den Stadtrat jetzt schon eineinhalb Jahre. Allein schon die Prüfstatik, gesetzlich vorgeschrieben, hat uns viel Geld gekostet. Jetzt sollen wir auch noch ein Ingenieurbüro mit den Ausbesserungsarbeiten beauftragen. Mir erschließt sich nicht, wo das Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung doch mit acht Mitarbeitern gut besetzt ist, weshalb dies nicht von unserer Verwaltung erledigt werden kann.“

Rückenstärkung bekam Hohn in diesem Punkt auch von seinem Beigeordneten Weiske, selbst Ingenieur: „Also ein bisschen von alledem verstehen wir ja auch im Rat und so schlecht sind unsere Brücken nicht.“ Dem konnte sich auch Stadtratsmitglied Josef Sommer, gleichfalls Baufachmann, anschließen. Dem Verwaltungsvorschlag, mit den Sanierungsarbeiten ein externes Ingenieurbüro zu beauftragen, folgten die Stadtratsmitglieder einstimmig nicht.


Das Straßenbauunternehmen Eurovia hatte zum Sitzungsbeginn den Auftrag für die Erneuerung der Denkmalstraße in Höhe von rund 130 000 Euro bekommen. Insgesamt waren fünf Angebote eingegangen.

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