Kreistags-Wahl

SPD will in kostenlosen ÖPNV einsteigen

Peter Spitzer ist Kreisvorsitzender der SPD FOTO: privat

Südwestpfalz. Die Sozialdemokraten versprechen in ihrem Wahlprogramm Bildung, Infrastruktur und bessere Lebensbedingungen.

Was ist wichtig für die Kreisbürger? Diese Frage steht im Mittelpunkt der SPD-Politik für den Landkreis, betonten bei der Präsentation des Wahlprogramms Kreisvorsitzender Peter Spitzer und Kreistagsfraktionschef Alexander Fuhr. Beide ließen keinen Zweifel daran, dass die Sozialdemokraten auch nach dem Wahlsonntag am 26. Mai in der „Regierungsverantwortung“ im Landkreis bleiben wollen.„Regierungsverantwortung“, das heißt im Landkreis eine Große Koalition von CDU und SPD im Kreistag. An ihr würden die Sozialdemokraten nicht rütteln, machten Spitzer und Fuhr deutlich, denn nur wer in der Verantwortung stehe, der können auch die Kreispolitik mitgestalten. Klares Wahlziel der Landkreis-SPD ist es, die Zahl von zwölf Kreistagssitzen zu behalten.

Drei Schwerpunktthemen finden sich im SPD-Wahlprogramm:

„Gute Bildung – starke Familien“ Die Sozialdemokraten wollen die Betreuungsangebote in den Kindertagesstätten ebenso ausbauen wie die Ganztagsangebote in den weiterführenden Schulen, und auch mehr Ferienangebote für Grundschüler soll es in den nächsten Jahren geben. Dabei stehen die SPD-Kreispolitiker für Gebühren- und Beitragsfreiheit von der Kita bis zur Uni, denn laut Fuhr gelte für sie der Grundsatz: „Nur die beste Bildung für unsere Kinder.“ Ganz konkret fordert die SPD einen Jugendbeirat für den Landkreis, damit die jungen Kreisbürger mehr Gehör finden.

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