Projekt freigeschaltet

Schnelles Internet für alle ist da

Südwestpfalz. Der Breitband-Ausbau in der Südwestpfalz wurde für 3,86 Millionen Euro abgeschlossen.

Als dritter Landkreis in Rheinland-Pfalz verfügt die Südwestpfalz flächendeckend über schnelles Internet. Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde das Infrastrukturprojekt am Montagnachmittag in Horbach freigeschaltet. Nachdem bereits Ende November 2018 die Gewerbegebiete mit leistungsfähigen DSL-Anschlüssen versorgt wurden, kommen dank des neuen Förderprogramms der Bundesregierung nun mehr als 98 Prozent der Privathaushalte in den Genuss von Hochgeschwindigkeits-Internet.Ob Arbeiten mit dem Computer von zu Hause aus, Einkaufen im Internet oder einfach das schnelle Checken der sozialen Netzwerke – all das funktioniert nur mit schnellen Datenverbindungen. Deshalb ist ein flächendeckender Breitbandausbau mittlerweile für viele Bürger genauso wichtig wie Gas, Wasser und Strom. „Ein Schlüsselfaktor für die zukünftige Entwicklung des Landkreises ist daher der Zugang zu schnellen Internetverbindungen“, sagte Landrätin Susanne Ganster bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Rund 18 Monate nach dem Spatenstich in Waldfischbach-Burgalben, und damit innerhalb der vereinbarten Umsetzungszeit, hat die Telekom leistungsstarke Internetanschlüsse zwischen 30 Megabit und einem Gigabit pro Sekunde in 46 Ortsgemeinden des Landkreises zur Verfügung gestellt. Die Unterversorgung der Gewerbegebiete hatte die Telekom bereits vor einigen Monaten behoben. „Über einen solchen Ausbau verfügen nur 42 Prozent der Gewerbe in Deutschland“, informierte Ganster. Dadurch steige die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Südwestpfalz, der sich in eine Gigabitregion entwickeln soll.

Die neuen Anschlüsse sind für die Privathaushalte größtenteils bereits jetzt buchbar. Im Laufe des Monats sollen die höheren Bandbreiten sukzessive freigeschaltet werden. Lediglich in Riedelberg sowie in den Anbindungen Clausensee und Hundsweihersägemühle müssen sich die Bürger noch bis Mitte Oktober gedulden. „Weiße Flecken“ bei der Breitbandversorgung im Landkreis soll es bald nicht mehr geben.

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