Am 2. August nun habe das Büro Dr. Marx GmbH (Spiesen-Elversberg) „eine Gesamtsporen-Raumluftmessung durchgeführt und der Verwaltung am 9. August“ mitteteilt: In der Luft im Klassenzimmer finden sich im Vergleich zur Außenluft erhöhte Gehalte an Sporen der Feuchtearten Chaetomium und Stachybotrys; somit könne die Belastung von innen kommen. Alle anderen Sporen „liegen – völlig unauffällig – im Bereich einer normalen Hintergrundbelastung“.

Das Büro sehe, schreibt die VG-Verwaltung, „im untersuchten Klassenzimmer – aufgrund der moderaten Belastung der Raumluft mit Schimmelpilzsporen – keine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung für gesunde erwachsene Personen – eine angemessene regelmäßige Lüftung vorausgesetzt. Da es sich jedoch um einen von Kindern besuchten Klassenraum handelt, empfiehlt die Dr. Marx GmbH aus Vorsorgegründen unter anderem, die Nutzung des Raumes als Klassensaal bis auf Weiteres auszusetzen und eine Luftreinigung durch eine Fachfirma sowie eine umfassende Reinigung der Oberflächen durchzuführen.“


Die Verwaltung habe noch am Freitag die Schulleitung informiert und mit dieser abgestimmt, die neue Klasse zunächst provisorisch im Schulgebäude in Stambach unterzubringen. Gleichzeitig wurden bereits Firmen kontaktiert, um die vorgeschlagenen Reinigungsmaßnahmen in den nächsten Tagen durchzuführen. Danach werde erneut die Raumluft gemessen: „Die Nutzung des Klassenraumes wird erst nach Bestätigung der Unbedenklichkeit erfolgen.“

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