Bei Norbert Höh in der Höhenstraße war wieder die Anlaufstelle, um die Vorbereitungen für den Zug durch die Ortsstraße am Montag zu treffen. In einem geschmückten, einachsigen Handwagen zogen sie den „unsichtbaren Quack“ durch den Ort. Aus roten und weißen Pfingstrosen , anderen Blumen und vor allem viel gelbem Ginster hatte wieder der „Quack“ sein über zwei Meter hohes Versteck bekommen, mit welchem die Kinder durch den Ort von Haus zu Haus zogen und den obligatorischen Spruch aufsagten. „Quack, quack, quack – die Eijer sinn geback. Geld orre Schbeck. Eher geehn mer vor de Hausdeer net weg“.

Pfingstsonntag schon ging es im großen Tross in Kleinsteinhausen durch den Ort. Echoschützen und eine große Helferschar des Kindergartenfördervereins legten sich mächtig ins Zeug. Eier und Speck wurden von den Kleinen gesammelt, in Bollerwagen später alles zum Festplatz beim Scheuerwald gebracht, wo in großer Runde zünftig und familiär gefeiert wurde. „Schön, dass auch in unserem Ort dieser alte Brauch wieder ganz aktuell ist, meinte Ortsbürgermeisterin Martina Wagner, die nicht allein wegen der Enkeltochter mit von der Partie gewesen ist.


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