Wegen Schlägerei bei der Kerwe

Patenschaft mit Bundeswehr wird beendet

Das Freundschaftsband zwischen Battweiler und seiner Patenkompanie in der Niederauerbach-Kaserne ist durchschnitten.FOTO: Eric Kolling

Battweiler. Beim Neujahrsempfang in Battweiler gab es nicht nur nette Geschichten zu hören.

Wegen eines unschönen Vorfalls bei der Kerwe vergangenes Jahr in Battweiler zieht der Ort jetzt mit einer Entscheidung des Gemeinderates Konsequenzen. Ortsbürgermeister Werner Veith sagte am Freitag beim Neujahrsempfang: „Schönreden geht nicht mehr wenn grundlos draufgeschlagen wird, ein abgebissenes Ohr, wie geschehen, auf dem Hallenboden liegt. Die Kündigung der Patenschaft mit der Patenkompanie, es ist die 2. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in der Niederauerbachkaserne in Zweibrücken, geht in den nächsten Tagen raus.“ Ihm tue das sehr leid, „weil ich auch meinen Grundwehrdienst in der Kaserne abgeleistet habe. Dennoch, ich gehe mit den Ratsmitgliedern in der Sache konform, wir wollen jetzt einen Schlussstrich ziehen“.

Was im gerade mal zehn Tage alten Jahr für die Dorfbevölkerung, für die Menschen im Ort wohl aus kommunaler Sichtweise bedeutend sein wird, skizzierte der langjährige Ortsbürgermeister Werner Veith beim traditionellen Neujahrsempfang in der bereits faschingsmäßig geschmückten Konrad-Loschky-Halle kurz und prägnant.

Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses steht dabei ganz oben an. Noch im ersten Jahresquartal soll mit den Trockenlegungsarbeiten im Kellergeschoß der ehemaligen Volksschule, die später zu Kindergarten und Dorfgemeinschaftshaus umfunktioniert wurde, begonnen werden. Zugleich wird die neue Heizung eingebaut. Mit der Sanierung des Gemeinderaumes und dem Anbau einer Garage für den neuen Gemeindetraktor und die sonstigen Gerätschaften soll das Vorhaben „Sanierung Dorfgemeinschaftshaus“ abgeschlossen werden. Die schon seit vielen Jahren im Gespräch befindliche Toilettenanlage für Gehbehinderte soll gleichfalls realisiert werden. Derzeit werde vom verantwortlichen Planer geprüft, inwieweit sich Pläne verwirklichen lassen, die vor Ort von Ratsmitgliedern und anderen Gesprächsteilnehmern als Lösungsvorschlag erarbeitet wurden.

(cos)
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