Neujahrsempfang

„Verantwortung für die Zukunft“

Der Neujahrsempfang am Neujahrstag hat in der Klosterstadt Hornbach Tradition. FOTO: Norbert Schwarz

Hornbach. Die Stadt Hornbach hatte zum 20. Mal zum Neujahrsempfang geladen.

Am gestrigen Neujahrstag gab es für die Bürger der Klosterstadt Hornbach und deren Freunde ein nicht alltägliches Jubiläum. Vor 20 Jahren hatte es im altehrwürdigen Ratssaal des Rathauses den ersten Neujahrsempfang der Stadt gegeben. Stadtbürgermeister Reinhold Hohn, wie für vieles Ideengeber auch zu dieser Veranstaltung, erinnerte mit sichtbarer Freude daran und dankte auch diesmal einer stattlichen Bürgerschar, die sich mit der Stadt und ihrer Entwicklung verbunden fühlen. 

 Verantwortung für die Zukunft übernehmen, so titelte Stadtbürgermeister Hohn die größte Herausforderung für Alle im nicht einmal einen Tag alten Jahr 2019 . Zukunftsfähig sei die Klosterstadt schon jetzt, stellte er fest. Aber es müsse weiter daran gearbeitet werden, dass in der historischen Klosterstadt weiter Platz für junge Menschen gegeben ist. „Keine Entvölkerung, das muss weiterhin das Ziel der Verantwortungsträger in der Stadt sein“, sagte Hohn und machte mit einem Zahlenbeispiel deutlich, welcher Stellenwert diese Losung für alle hat. „Hornbach hatte einmal über 2200 Einwohner, inzwischen sind wir bei 1500 Einwohnern angelangt.“ Mit der großartigen Infrastruktur, dem pulsierenden Stadtleben und dem, was Hornbach vorzuweisen habe, gelte es, weitere Anreize vor allem für junge Menschen zu schaffen. Sich in die Gemeinschaft einbringen, sich für das Gemeinwohl und die Belange der Bürger einsetzen, das werde in Hornbach gelebt, so Hohn der bei dieser Gelegenheit einmal mehr jenen Helfern dankte, die sich das gesamte Jahr über uneigennützig einsetzen, für die Belange der Bürger eintreten und somit mithelfen, dass die Klosterstadt auch mit geringen finanziellen Möglichkeiten vieles auf den Weg bringen kann, was sonst überhaupt nicht machbar und umsetzbar sei. 

 Bei seinem Rückblick war Hohn detailliert und und punktuell auf solche Maßnahmen und Projekte eingegangen. Etwa die neu geschaffene Aussichtsplattform am Premiumwanderweg Paradiesgarten, die einen Weitblick bis in die Vogesen erlaubt, oder die Eigeninitiative beim Ausbau der alten Friedhofswege. Eine Aktion, bei der auch tatkräftig die Bürger aus der Nachbarortschaft Mauschbach mithalfen. „An einem Samstag kamen mehr als ein Dutzend Helfer aus Mauschbach und aus Hornbach gerade mal eine Handvoll. Das sah schon nach feindlicher Übernahme aus, aber wir haben großartige Arbeit gemeinsam verrichtet“, beteuerte Hohn. In Gegenwart von Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker zeigte Hohn auf, dass die Hornbacher auch um ihre Rechte zu kämpfen verstehen, wie der Drehleiterstandort Hornbach beweise.

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